Gletscherschlucht Rosenlaui

 

Wuchtige Wasserfälle, romantische Grotten, bizarre Felsschliffe: Während Jahrtausenden hat das Gletscherwasser ein fantastisches Kunstwerk aus Fels geformt.

Ein gut gesicherter Weg führt in 45 Minuten vorbei an wuchtigen Wasserfällen, romantischen Grotten und bizarren Felsschliffen. Der Himmel wird zum schmalen Strich und an einzelnen Stellen rücken die glatt polierten Kalkfelsen so nahe zusammen, dass nur noch ein Tunnel bleibt. Das Wasser wirbelt um Gletschertöpfe, fällt über eine Felsstufe, zwängt sich durch einen Engpass, schäumt, sprudelt. Gewaltig, atemberaubend, erfrischend.

Die Schlucht wird nur im Aufstieg besichtigt, durch einen urtümlichen Bergwald führt der Weg zurück.

 

Reuti Hasliberg

Reuti liegt etwa auf 1050m über Meer und ist ein kleines, typisches Bergdorf mit hübschen Chalets, schönem Ausblick auf die umliegenden Berge und einer ruhigen, naturnahen Atmosphäre. Zudem ist Reuti ein beliebter Ausgangspunkt für Freizeit‑ und Sportaktivitäten im Meiringen‑Hasliberg‑Gebiet. 

Reuti ist über die Bergbahn Luftseilbahn Meiringen ‑ Hasliberg gut mit dem Tal (Meiringen) verbunden. Auserdem fährt ein PostAuto‑Bus vom Brünig‑Pass (Bahnhof Brünig Hasliberg ) und aus dem Tal direkt nach Reuti. 

Burg Resti

Hoch über dem Dorf Meiringen erhebt sich die Ruine der ehemaligen Burg Resti. Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde auf einem massiven Felssturzblock errichtet, um das Tal zu überblicken und die wichtigen Verkehrswege über die Alpenpässe zu kontrollieren. 

Die Burg war der Sitz der Ritter von Resti, die als Lehensträger der Habsburger über das Haslital wachten und hier unter anderem die Zugänge zu den Pässen Grimsel, Joch, Susten, der Grossen Scheidegg und dem Brünig überwachten.  Ab dem späten 13. Jahrhundert wurde der Turm mehrmals ausgebaut, auch um eine Wehrplattform ergänzt und im Mittelalter weiter verstärkt. 

Im 16. Jahrhundert wurde die Burg aufgegeben und geriet über die Jahrhunderte in Verfall. Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgten erste Sicherungsarbeiten, bevor der Restiturm 2004 umfassend restauriert wurde. Dabei wurden Informationstafeln angebracht und eine Stahltreppe sowie eine Aussichtsplattform installiert, die Besuchern heute einen beeindruckenden Blick über Meiringen und das Haslital ermöglicht.